Mittwoch, 31. Mai 2017

Zwei Welten - Eine Entscheidung

Tiefgründiges Kerzenlicht
Dort oben ist eine Fläche. Ebenerdig, ohne Geröll. Solch viele Stimmen, dass der Lärm unerträglich scheint. Jede Stufe hinauf ist ein Schritt in ungewisse Welten. Das Licht wird heller und brennt in den Augen, die Menschen trampeln, die Fläche bebt. Vorsichtig betrete ich das Neuland. Die Füße haften am Boden als wären sie von Leim bedeckt. Ich werde von hinten gestoßen und falle auf schillernde Härte. Sie treten auf mich, als würde ich nicht existieren. Sie scheren sich nicht um mich. Ich bin bloß ein Abbild der Bedeutungslosigkeit. Sie scheren sich um niemanden.

Freitag, 21. April 2017

Grinsen für den guten Zweck - Kleine Dinge, große Auswirkungen

Manchmal führt auch ein kleiner Tropfen zu einer großen Welle


Gerade denke ich an einen Votragsausschnitt von Vera F. Birkenbihl, einer bereits verstorbenen deutschen Managementtrainerin und Sachbuchautorin. In diesem YouTube-Hit erklärt sie, dass Lachen extrem gut für das Immunsystem sei und bereits nach wenigen Sekunden dafür sorgt, dass Glückshormone hervorgerufen werden. Wenn wir nun aber ärgerlich sind und aktuell so überhaupt keine Lust haben, irgendetwas witzig zu finden, dann können wir unser System austricksen, indem wir mindestens 60 Sekunden am Stück lächeln – dadurch drücken die involvierten Muskeln auf die Nerven, die dem Gehirn weitergeben, dass wir uns angeblich in diesem Moment freuen. Da ich sowieso gerade furchtbar miesepetrig in der Gegend herumsitze, scheint das zumindest einen Versuch wert zu sein.

Montag, 10. April 2017

Die Schönheit des Frühlings

Momentan überfällt mich die große Lust, zu fotografieren. Deshalb fragte ich mich letztens, ob nicht das Frühlingswetter Inspiration sein könnte. Aber wenn das so wäre, dann hätte sich die Frage bereits erübrigt. Inspiration kommt nicht, indem man nach ihr fragt. Sie kommt unaufgefordert und spontan. Wenn man aber Schwierigkeiten hat, das Schöne in den Dingen zu erkennen, dann fällt es auch schwer, sich inspirieren zu lassen.

Dienstag, 28. März 2017

Weltgesundheitstag

Am 7. April ist Weltgesundheitstag. Jedes Jahr legt die Weltgesundheitsorganisation für dieses Datum ein Thema von globaler Relevanz fest - und 2017 steht die Depression im Vordergrund.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Antidepressiva - Ein Für und Wider

Ganz ehrlich: Ich hatte so gar keine Lust, einen neuen Artikel zu schreiben. Die letzten eineinhalb Wochen waren mitunter eine mittelschwere Katastrophe. Am schlimmsten waren jedoch die Absetzerscheinungen, die ich aufgrund eines Medikamentenwechsels hatte. Da ich das Thema aber für unglaublich wichtig halte, bekam ich einen unausweichlichen inneren Drang, mich doch an die Tasten zu begeben...


Dienstag, 11. Oktober 2016

Auch schwierige Entscheidungen sind zum Treffen da

In den letzten Wochen habe ich eine Entscheidung getroffen und diese auch schon konsequent durchgezogen. Dennoch regt sich in mir jedes Mal, wenn ich von dieser erzähle, der Drang, mir während dessen ein "Bitte nicht nachmachen"-Schild um den Hals zu hängen und mit der Stimme so leise und tief zu werden, als würde ich bei gedämpftem Licht und mit dem Strahl einer Taschenlampe im Gesicht eine Gruselgeschichte erzählen.

Samstag, 16. Juli 2016

Gleichwertigkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen

Manchmal wünschte ich, es könnte jemand in meinen Kopf schauen. Und dann denke ich wieder: Oh Gott, wäre das peinlich! Aber dann könnte mal jemand anderes versuchen, etwas Ordnung in diese chaotische Katastrophe zu bringen. Ja, Ordnung wäre wirklich mal nicht schlecht. Hat da irgendwer Lust zu? Kennt sich jemand mit dem Lösen von unlösbaren Aufgaben aus? Vielleicht irgendwelche Physiker oder Mathematiker? Aber nur unter absoluter Schweigepflicht - versteht sich!

Mittwoch, 25. Mai 2016

Umgang mit psychischen Erkrankungen

"Sag mal, ich wurde jetzt schon von drei Menschen in letzter Zeit gefragt, was du machst und wie es dir geht. Ich weiß nicht, was ich darauf antworten soll."
"Du kannst ihnen ruhig sagen, dass ich zurzeit wegen Depressionen krankgeschrieben bin und mein Studium pausiere."
"Nein, das sage ich ihnen nicht. Was sollen die denn denken? Die kriegen das dann in den falschen Hals."

Hmm. Okay. Mein Opa ist 94. Andere Generation eben. Da kann man das schon mal so sehen. Oder?